Wann können Sie aufhören zu arbeiten?

Viele Unternehmer stellen sich die Frage, wann sie es sich eigentlich leisten können, aufzuhören zu arbeiten. Um diese Frage beantworten zu können, muss man zum Einen wissen, wie viel Geld man jeden Monat zur Begleichung seiner Lebenshaltungskosten benötigt.
Zum Anderen muss der Zeitpunkt der Entschuldung genau absehbar und möglich sein. Die Entschuldungsgeschwindigkeit wiederum hängt entscheidend von der Art der Finanzierung und vom Zinssatz ab. Viele Unternehmer nutzen die momentan günstigen Zinskonditionen nicht aus und zahlen über Jahre hinweg überhöhte Zinsen.
So ist noch vor vier Jahren ein Zinssatz für ein betriebliches Darlehen in Höhe von 4% durchaus üblich gewesen. Hat man damals eine Gesamtlaufzeit von 10 Jahren vorgesehen, so bedeutet dies, dass nun noch eine Restlaufzeit von sechs Jahren gegeben ist. Momentan sind Zinssätze in Höhe von etwa 1,5%, bei entsprechend guter Bonität und Sicherheitslage, durchaus erreichbar.
Dies bedeutet also, dass momentan der Zins um 2,5% überhöht ist. Kalkuliert man einmal ein betriebliches Darlehen in Höhe von lediglich 100.000,00 Euro, so bedeutet dies, dass momentan 2.500,00 Euro pro Jahr zu viel Zinsen gezahlt werden. Auf sechs Jahre hin gerechnet, bedeutet das eine Zinsbelastung von 15.000,00 Euro, die Sie als Unternehmer zusätzlich aufbringen müssen, wenn Sie die momentan günstige Zinssituation nicht zur Umschuldung Ihrer betrieblichen aber auch privaten Darlehen nutzen.

Noch gravierender sind zum Teil Situationen, wo momentan noch überteuerte Kredite, meist im betrieblichen Bereich, laufen und die Rückzahlung nicht ratierlich erfolgt, sondern in einer Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung angespart wird. Die Verzinsung innerhalb der Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherung beträgt momentan zwischen 1,5 und 2%.
D. h. dass mit jedem eingezahlten Euro in die Kapitallebensversicherung, mit der zukünftig das Darlehen in einer Summe getilgt werden soll, ein Guthabenzins zwischen 1,5 und 2% erwirtschaftet wird. Gleichzeitig werden für die dagegen stehenden Darlehen Zinsen von 4% und mehr gezahlt. Hier wäre einmal zu errechnen, ob es nicht sinnvoller ist, die Kapitallebensversicherung zu kündigen, das angesparte Kapital auszahlen zu lassen und damit eine Sondertilgung in dem Darlehen mit den hohen Zinssätzen vorzunehmen und das Restdarlehen mit einem neuen,
attraktiveren Zins,umzuschulden.

Endfällige Darlehen mit Abschluss von sogenannten Tilgungsprodukten, wie z. B. Kapitallebens- und Rentenversicherungen lohnen sich aus Sicht von Cremers & Partner momentan nicht.

Dies liegt, wie oben beschrieben, an den niedrigen Kapitalmarktzinsen, die auch die Lebensversicherungsinstitute zu spüren bekommen.

Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Weitere Leistungen finden Sie hier:

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