Apotheken-Betriebsprüfungswelle entwickelt sich zum Tsunami

Seit dem im Jahre 2010 der Einsatz von sogenannter „Zapper-Software“ von der Finanzverwaltung entdeckt wurde, rollt die Welle der Betriebsprüfungen über die Apotheken hinweg.
Nun schreiben wir das Jahr 2016 und die Welle ebbt nicht ab. Ganz im Gegenteil, Apotheken stehen weiterhin im Fokus der Finanzverwaltung.

Die Betriebsprüfer lassen sich regelmäßig die Daten aus dem Warenwirtschaftssystem für drei bis vier Jahre vorlegen und beziehen diese in die Prüfung mit ein. Auffälligkeiten entstehen nicht nur durch bewusste Manipulationen, sondern auch durch Fehlanwendungen des Systems seitens des Apothekenpersonals.
Genau hierin besteht eine große Gefahr. Können diese Auffälligkeiten in der Betriebsprüfung nicht erklärt werden, werden sie von der Betriebsprüfung oft zumindest als kleine formale Mängel festgehalten. Reihen sich kleine Formalmängel wie an einer Perlenschnur aneinander, kann daraus ein großer Formalmangel entstehen und die gesamte Apotheken-Buchhaltung wird verworfen.
Steuernachzahlungen von 30.000,00 bis 50.000,00 Euro und mehr stellen dabei keine Seltenheit dar, sondern bilden eher den normalen Rahmen ab.

Vermeiden können Sie solche katastrophalen Ergebnisse dadurch, dass Sie die Warenwirtschaftsdaten vor Weitergabe an die Betriebsprüfung analysieren lassen. Auffälligkeiten, die oft durch Fehlanwendungen resultieren, können dabei im Vorfeld festgestellt und erklärt werden.
Im Endergebnis minimieren Sie das Risiko von Steuerschätzungen hierdurch erheblich.

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